Ein Abend, der dem Älterwerden Raum gegeben hat
Rund 200 Gäste kamen am 16. Dezember 2025 in die Aula am Waldweg zusammen, um den neuen Förderschwerpunkt Altersmedizin der UMG add on kennenzulernen.
Was diesen Abend besonders gemacht hat, war nicht allein das Programm, sondern eine ganz besondere Atmosphäre: offen, zugewandt, herzlich und geprägt von der Frage, wie wir das Älterwerden heute und in Zukunft gestalten können.
Viele Gespräche drehten sich um Themen, die uns alle betreffen: Wie gelingt gute Medizin im Alter? Was brauchen ältere Menschen wirklich? Wie können Forschung, Pflege und Menschlichkeit sinnvoll zusammenspielen, dass sie im Alltag spürbar werden?
Genau dafür sollte dieser Abend Raum geben und genau das war zu spüren.
Die inhaltlichen Impulse eröffneten unterschiedliche Perspektiven, die sich wunderbar ergänzten. Professorin von Arnim, Klinikdirektorin der Geriatrie, sprach über Altersmedizin aus klinischer und wissenschaftlicher Sicht und machte deutlich, wie wichtig neue Denkansätze in Prävention, Diagnostik und Versorgung sind. Dr. Strube Lahmann, Pflegewissenschaftlerin an der Charite und UMG) rückte die Pflege in den Mittelpunkt und zeigte eindrucksvoll, wie eng Qualität, Nähe und Fachlichkeit zusammengehören und wie pflegewissenschaftliche Erkenntnisse ganz konkret den Alltag älterer Menschenverbessern können.
Besonders lebendig wurde der Abend im Bühnengespräch. Moderiert von Alice Schütze, Geschäftsführerin der UMG add on, entwickelte sich ein offener, herzlicher und humorvoller Austausch zwischen Schauspieler und „Bergretter“ Sebastian Ströbel und Prof. Dr. med. Philipp Ströbel, Direktor der Klinik für Pathologie und Bruder des Schauspielers. Beide begeisterten das Publikum gleichermaßen. Hier trafen medizinische Expertise, persönliche Erfahrungen und Lebensfreude aufeinander. Das Gespräch war offen, leicht und zugleich tiefgehend und hat dem Altern ein sehr menschliches Gesicht gegeben. Viele Gäste haben genau diese Mischung als besonders wertvoll empfunden.
An den Projekttischen wurde Altersmedizin schließlich ganz greifbar. Initiator*innen der Spendenprojekte stellten ihre Arbeit vor, beantworteten Fragen und kamen mit den Gästen ins Gespräch. Viele nutzten diese Gelegenheit, um tiefer einzusteigen, nachzufragen, Verbindungen herzustellen und direkt zu spenden. So wurde spürbar, wie aus jeder Spende konkrete Unterstüung für ältere Menschen, ihre Versorgung und die Forschung wird.
Besondere Momente schenkte der Fotograf Karsten Thormaehlen, der beeindruckende Porträts von Hundertjährigen sowie seine Bücher mitbrachte – echte Hingucker.
Dieser Abend war ein Auftakt im besten Sinne. Kein fertiges Bild, sondern eine Einladung. Zum gemeinsamen Weiterdenken, zum Mitgestalten und zum gemeinsamen Blcik nach vorn. Er hat gezeigt, wie viel Kraft in einer Medizin liegt, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Gerade im Alter.
Dass dieser Abend so lebendig, offen und inspirierend war, verdanken wir nicht zuletzt unseren Gästen und Unterstützer*innen. Mit ihrem Interesse, ihren Gesprächen und ihrer Bereitschaft, Altersmedizin aktiv mitzutragen, haben sie diesen Auftakt so besonders und wertvoll gemacht. Dafür sagen wir von Herzen Danke.
Neugierig geworden? Entdecken Sie den Abend in Bildern und erfahren Sie mehr über die Projekte, mit denen wir die Zukunft der Altersmedizin gemeinsam gestalten und wie Sie diese Arbeit unterstützen können.
Hier geht's zu den Spendenprojekten der Altersmedizin
