Wenn Tiere heilen, was Worte manchmal nicht erreichen.

Tiergestützte Therapie schafft Begegnungen, die im Gedächtnis bleiben.

 

  • Wie kann eine Spende Leben verändern?

    Als der Esel langsam näherkommt, hebt die Patientin zum ersten Mal an diesem Tag den Blick. Einen Moment lang ist es still. Dann lächelt sie vorsichtig. Für viele mag das wie eine kleine Geste wirken — für sie ist es ein unvergesslicher Moment der Verbindung.

    Genau solche Augenblicke enstehen durch die tiergestützte Therapie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen. Sie schenkt gerontopsychiatrischen Patient:innen Begegnungen, die Mut machen, aktivieren und neue Lebensfreude wecken. 

    Durchgeführt wird die Therapie von Heiko Bock, einem nach ESAAT zertifizierten Krankenpfleger der UMG. Gemeinsam mit Pferden, Lamas, Eseln, Kamelen und Minischweinen schafft er besondere Begegnungen, die fest in den Therapiealltag integriert sind.
     

  • Patientin der UMG bei der tiergestützten Therapie mit einem Esel
    © 2025 UMG

    Was wurde durch diese Spenden möglich gemacht?

    Dank der großzügigen Unterstützung unserer Spender:innen konnten 7.000 Euro für die tiergestützte Therapie an der UMG bereitgestellt werden. Damit wurden 100 Therapiestunden für gerontopsychiatrische Patient:innen ermöglicht.

    Das ist von besonderer Bedeutung, denn die Therapiestunden können nicht über die reguläre Krankenversorgung finanziert werden. Ohne Spenden wäre dieses Angebot nicht möglich.

    Die Rückmeldungen der Patient*innen sprechen für sich: Die tiergestützte Therapie wird im Vergleich zu anderen nicht-medikamentösen Angeboten außerordentlich positiv bewertet. Sie wird nicht als Therapiepflicht erlebt, sondern als etwas, auf das sich viele Patient:innen freuen.
     

  • Warum ist das so besonders?

    Tiergestützte Therapie ist mehr als ein Ausflug ins Grüne. Sie ist ein evidenzbasierter Therapiebaustein, der gerade dort wirkt, wo andere Methoden an ihre Grenzen stoßen.

    Sie fördert:

    • Stimmungsaufhellung und nachhaltige Motivationssteigerung
    • Stressreduktion und Angstabbau im Klinikalltag
    • Kognitive Förderung – Gedächtnis, Konzentration und Lernfähigkeit
    • Stärkung der Motorik und des Körpergefühls
    • Mehr Selbstwertgefühl und soziale Teilhabe
       

    Besonders profitieren Patient:innen mit Demenzen, schweren Altersdepressionen, Angststörungen oder Abhängigkeitserkrankungen im Alter.

  • Wer hat das möglich gemacht?

    Hinter diesen 100 Therapiestunden stehen Menschen wie Sie, die mit ihrer Spende ganz konkret geholfen haben. Sie tragen dazu bei, dass ältere Patient:innen mit schweren psychischen Erkrankungen nicht allein bleiben, sondern Zuwendung, Aktivierung und echte Momente der Freude erfahren.  

    Für dieses Vertrauen und diese Unterstützung sagen wir von Herzen: Danke.

  • Wie können Sie helfen?

    Unser Ziel ist es, das Angebot von derzeit rund 200 auf etwa 350 Therapiestunden pro Jahr auszubauen. So könnte die tiergestützte Therapie künftig an drei statt an zwei Tagen pro Woche stattfinden und noch mehr Patient:innen erreichen.

    Helfen Sie mit, dieses besonders wertvolle Angebot zu sichern und weiterzuentwickeln. Gemeinsam können wir dazu beitragen, ein einzigartiges Angebot in der psychiatrischen Versorgung in Südniedersachsen zu erhalten und zu stärken.

     💚  Jetzt spenden und Zukunft gestalten: 
    https://www.umg-add-on.de/spenden-und-helfen/#spende

     

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